Träume, Gedanken und Erlebnisse

Japan...

Essen in Japan

Das japanische Wort für „Essen“ lautet Gohan. Das Wort bedeutet eigentlich „gekochter Reis“, aber Reis ist in Japan ein so wichtiges Nahrungsmittel, dass der Begriff Gohan für alle Mahlzeiten steht. Ein traditionelles japanisches Mahl besteht aus weißem Reis mit einem Hauptgericht (Fisch oder Fleisch), einer Nebenspeise (oft gekochtes Gemüse), Suppe (oft Miso-Suppe) und eingelegtem Gemüse. Japanischer Reis ist in gekochter Form recht klebrig, so dass er besonders gut mit Stäbchen gegessen werden kann.

Japaner essen heute zahlreiche Gerichte aus aller Welt, insbesondere aus Europa, Nordamerika und Asien. Neben Reis isst man auch Brot und Nudeln und genießt ein großes Angebot an Fisch, Gemüse und Früchten. Sushi, Tempura, Sukiyaki und andere im Ausland bekannte japanische Gerichte sind natürlich auch in Japan selbst beliebt.

Insbesondere in den Städten gibt es eine Vielzahl von Schnell-Restaurants, die Hamburger und frittiertes Hühnerfleisch anbieten und sich besonders bei Jugendlichen und Kindern großer Beliebtheit erfreuen.

Bevor man zu essen beginnt, sagt man in Japan „itadakimasu“, eine höfliche Floskel, die soviel bedeutet wie „Ich empfange dieses Essen.“ Dies drückt den Dank gegenüber denjenigen aus, die für das Essen gesorgt haben. Nach dem Essen dankt man erneut, indem man sagt: „gochiso sama deshita“, wörtlich übersetzt „Es war wie ein Festessen.“

6 Kommentare 2.3.06 11:45, kommentieren

Memoirs of a Geisha



Den werde ich mir unbedingt ansehen!

5 Kommentare 5.12.05 08:44, kommentieren

Die wahre Geschichte der Geisha

Von Mineko Iwasaki

Mineko Iwasaki ist erst drei Jahre alt, als sie von Oima, der Eigent?merin eines der ber?hmtesten Geishah?user der alten Kaiserstadt Kioto, zur Nachfolgerin, der so genannten Atatori bestimmt wird. Zun?chst wehren sich ihre Eltern gegen das Ansinnen der m?chtigsten Geisha der Stadt. Doch bereits zwei Jahre sp?ter geben sie ihren Widerstand auf, wohl wissend, dass sie ihrer Tochter niemals eine so hoffnungsvolle Zukunft bieten k?nnen, wie Mineko sie als Geisha haben wird. Mit f?nf Jahren nimmt das M?dchen f?r immer von seiner Familie Abschied, im in der dreihundert Jahre alten Tradition der Geishakunst unterwiesen zu werden. Doch Mineko will nicht nur eine ber?hmte Geisha werden, sondern sie erkennt, dass es auch mehr gibt und sie etwas ver?ndern und bewegen will... Ob sie es schaffen wird...?

Diese Autobiographie hat mich etwas entt?uscht... Als ich "die Geisha" von Arthur Golden gelesen hatte, war ich begeistert. Da dieser sich an Minekos Biographie orientierte war ich der Meinung es sollte dem entsprechend auch so ?berw?ltigend sein. Leider war es nicht so... Es kann sein, dass meine Erwartungen zu hoch waren, doch in Minekos Biographie werden viel mehr Fachausdr?cke gebraucht, die es zum Teil schwer machen der Erz?hlung zu folgen. Dazu kommt, das sie immer wieder grosse Zeitspr?nge macht, was einem sehr deutlich macht, dass es eine Biographie ist, bei der sie so zu sagen erz?hlt was sie noch in Erinnerung hat.
Das sch?ne trotz allem ist, dass es eine Biographie ist, und somit das ganze wirklich statt gefunden hat. Durch die vielen Fremdausdr?cke ist es auch ein Buch, das f?r Interessierte eine gute Lekt?re ist.

15.8.05 07:51, kommentieren

"Die Kunst der Geisha ist nicht die Kunst
der Liebe, sondern die Kunst, die Herzen der
M?nner zu bet?ren."

Zitat von Mineko Iwasaki

12 Kommentare 15.7.05 07:25, kommentieren

Naokos Lächeln

Von Haruki Murakami

Ein sehr sch?nes Buch... Man muss sich zuerst etwas einlesen und sich an den Schreibstil des Autors gew?hnen, doch nach den ersten 3 Kapiteln (ca. 70 Seiten) wird es richtig interessant und spannend!

Inhalt:
Der Beatles-Ohrwurm "Norwegian Wood" ist f?r den siebenunddrei?igj?hrigen Toru Watanabe ein melancholischer Song der Erinnerung: an den Aufruhr der Gef?hle in einer schmerzvollen und schicksalhaften Jugend, die er zu bewahren und zu verstehen versucht.
Naokos L?cheln erz?hlt lebendig und leidenschaftlich von einer Liebe mit Komplikationen in den unruhigen sechziger Jahren: Toru, der einsame, ernste Student der Theaterwissenschaft, begeistert von Literatur, Musik und wortlosen Sonntagsspazierg?ngen auf Tokios Stra?en, erf?hrt fr?h, dass der Verlust von Menschen zum Leben und zum Drama des Erwachsenwerdens dazugeh?rt.
Der Jugendfreund Kizuki begeht Selbstmord, die geheimnisvoll anziehende Naoko verirrt sich in ihrer eigenen unerreichbaren Welt, und Toru Watanabe muss sich zwischen ihr und der vor Lebenslust vibrierenden Midori entscheiden.

Eure
Zuckerwattenfee

7.7.05 15:01, kommentieren

Rezept

Miso-Suppe mit Schweinefleisch und Gem?se (buta-jiru)

Zuerst nat?rlich zu den Zutaten, also wir brauchen:

180 g Schweinelende
60 g Bambusspr??linge
2 Stangen Spargel
1 halbe Karotte (kann man sicherlich auch weglassen !!)
4 frische shiitake-Pilze (gewaschen und ihres Stieles beraubt)
2 Schalotten
2 TL Pflanzen?l
800 ml dashi
6 TL unges??te wei?e miso-Paste
Pfeffer

Als erstes m?ssen wir uns dashi herstellen. Das ist die Br?he f?r unsere Suppe und neben der H?hnerbr?he zugleich eine der am meisten verwendeten in der japanischen K?che. F?r unsere Br?he brauchen wir ca. 40 g konbu (das ist Seetang, bis zu 50 cm lang) und 3 Tassen gef?llt mit Bonito-Flocken. Der echte Bonito (es gibt auch unechten ...) ist eine Art Thunfisch, kann bis zu 75 cm lang werden und tr?gt ma?geblich zur Ern?hrung Japans bei. Wenn man das Fleisch dieses Fisches trocknet und dann die getrockneten St?cken spanabhebend verarbeitet, erh?lt man holzwolle-?hnliche Flocken aus getrocknetem Bonito.
Zuerst waschen wir das konbu vorsichtig in kaltem Wasser, aber wirklich sehr vorsichtig, m?glichst kaum bewegen, denn sonst verliert es sein Aroma (und es schmeckt eh' schon nach nichts). Dann geben wir es in 2 l kaltes Wasser und bringen es innerhalb von 10 min fast zum Kochen. Wenn die ersten Bl?schen aufsteigen, pr?fen wir mit unseren St?bchen an der dicksten Stelle des konbu, ob sie schon leicht eindringen k?nnen. Ist dies der Fall, nehmen wir das konbu aus dem Wasser und verwenden es z.B. zum Garnieren von sushi. Es h?lt sich im K?hlschrank 2-3 Tage, haben wir in dieser Zeit nicht vor, sushi zu bereiten, k?nnen wir es eigentlich nur wegwerfen. Nun lassen wir das Wasser richtig kochen, geben 100 ml kaltes Wasser dazu, sowie unsere Bonito-Flocken. Wenn die Br?he dann wieder kocht und die Bonito-Flocken zu Boden sinken, geben wir die Br?he durch ein Tuch. Nun sollte unsere Br?he h?bsch klar sein und ist fertig.
Zum Gl?ck gibt es aber auch fl?ssiges oder pastenf?rmiges Instant-dashi, so das man sich diese Arbeit nicht immer machen mu?.

Jetzt bereiten wir endlich unsere miso-Suppe. Das Fleisch schneiden wir in m?glichst hauchd?nne, ca. 1x3 cm Streifen, waschen die Bambusspr??linge, geben letztere dann mit wenig Wasser in einen Topf und bringen es auf gro?er Hitze zum Kochen und lassen es bei kleiner Hitze ca. 5 min. k?cheln. Die Spr??linge sp?len wir mit kaltem Wasser und schneiden sie, ebenso wie die Karotte (die, wie gesagt, nicht Pflicht ist) in kleine Streifen und die Schalotte und die Pilze in d?nne Scheiben. In unserem Topf braten wir das Fleisch in wenig ?l kurz an, geben dann das Gem?se (au?er der Schalotte) dazu und lassen es garen. Dann geben wir die dashi dazu und bringen alles zum Kochen. Das miso vermischen wir mit ca. 120 ml der hei?en Br?he und geben es in den Topf zur?ck. Nun kommt auch endlich die in Scheiben geschnittene Schalotte hinzu und nachdem unsere Suppe, ohne sie weiter zu erhitzen, richtig durchgezogen ist, d?rfen wir es, mit dem Pfeffer bestreut, endlich servieren.

Guten Appetit!

2 Kommentare 5.7.05 10:16, kommentieren

Alkoholische Getr?nke in Japan:

Japaner trinken sehr gerne Alkohol und im Unterschied zu den meisten anderen asiatischen L?ndern fr?nen Menschen beiderlei Geschlechts diesem feuchtfr?hlichen Hobby. In regelm??igen Abst?nden betrinkt man sich hemmungslos, vermutlich als Entspannungsma?nahme gegen die Zwangsjacke des sonst ?blichen guten Benehmens, denn schlechtes Benehmen aufgrund von Trunkenheit wird schnell entschuldigt.(^_^)

Bier

Die bekanntesten Marken sind Asahi, Suntory, Sapporo und Kirin. Bis vor kurzem beherrschten diese fast ausnahmslos den Markt, erst in letzter Zeit wird begonnen, auch lokales Bier zu brauen. Obwohl erst Ende des vergangenen Jahrhunderts eingef?hrt, ist es inzwischen das Lieblingsgetr?nk der Japaner und durchweg von guter Qualit?t, was sie sich sehr gern von Ausl?ndern best?tigen lassen. Die normale B?chse Bier kostet ca. 300 Yen, in den Lokalen beginnt der Preis bei 600 Yen. Importiertes Bier, insbesondere die bekanntesten deutschen Biere, erh?lt man fast ?berall.

Sake

Reiswein ist ein typisches japanisches Getr?nk, das schon seit Jahrhunderten hergestellt wird. Anf?nglich war es das Privileg der kaiserlichen Hofbrauereien, sp?ter durften auch Tempel und Schreine im ganzen Land Sake produzieren. In den letzten Jahren ?bersteigt der Bierkonsum den von Sake, aber dieser geh?rt noch immer zu den Standardgetr?nken daheim, im Restaurant und in Kneipen. Vor Schreinen oder Tempeln sieht man oft als Opfergaben K?sten voll Sake aufgestapelt und bei den meisten Festen und Zeremonien spielt er eine wichtige Rolle.
Es braucht etwa 20 Tage, um aus dem Gemisch von Wasser, Reis und Malz den Reiswein (17 % Alkohol) zu fermentieren. Er wird zum gr??ten Teil gleich nach der Herstellung getrunken, denn man nimmt nicht an, da? er durch Lagerung besser w?rde. Sake ist in drei Qualit?tsstufen auf dem Markt: tokkyu (Spitzenklasse), ikkyu (1. Klasse) und nikyu (2. Klasse). Letzterer wird normalerweise ausgeschenkt. Au?erdem gibt es noch ryori-yo, Sake zum Kochen, sowie miru, eine sehr s??e Sake, die beim Zubereiten von Speisen oftmals als Zuckerersatz verwendet wird.
Sake serviert man warm (atsukan) oder kalt (hijyazake) oder im Sommer mit Eis (reishu).

Shochu

Dieser 30prozentige Schnaps wurde w?hrend der Edo-Zeit als Desinfektionsmittel verwendet und ist heute ein Modegetr?nk, welch beachtliche Wandlung!(^.-) Man kann ihn als oyuwari oder als Longdrink chuhai (mit Soda und Zitrone) trinken.

Na dann Prost!

4 Kommentare 20.6.05 13:33, kommentieren

GRUNDS?TZLICHE TISCHMANIEREN IN JAPAN

Die Aussage, da? Japaner beim Essen grunds?tzlich Schl?rfen und andere laute Ger?usche verursachen, ist ?ble Nachrede. Nur Nudeln mu? man laut schl?rfend aus der Suppe ansaugen, da sie sonst nicht ihr volles Aroma entfalten. Wer es einmal selber probiert hat, wei? wieviel Freude dies machen kann. (^_^) Seine Essst?bchen darf man nicht senkrecht in das Essen z.B. in sein Reissch?lchen stecken, da auf diese Art nach einem buddhistischen Brauch den Toten ihr Essen gereicht wird. Ebenso reicht man nichts von seinen St?bchen auf die St?bchen eines Tischnachbarn, denn nach einem anderen buddhistischen Begr?bnis-Ritual werden so die Knochen aus der Asche des Verstorbenen den Hinterbliebenen mit St?bchen gereicht. In Gesellschaft sagt man vor dem Essen "itadakimasu" (w?rtlich: ich werde bekommen) und nach dem Essen "gochisosama deshita" (war schmackhaft und s?ttigend). Nach dem Essen bricht gew?hnlich ein Streit dar?ber aus, wer die Rechnung bezahlen darf. Die H?flichkeit gebietet es, da? man zumindest einmal den Versuch unternimmt, in den Genu? dieses Privilegs zu gelangen. Beim Bier, Wein- oder Sake-Trinken, schenkt man immer nur den anderen ein und wartet geduldig, bis ein anderer einem das Glas f?llt. Wenn eine h?hergestellte Pers?nlichkeit einem Untergebenen das Glas f?llt, so gebietet es die H?flichkeit, da? dieser es in einem Zuge leert.

6 Kommentare 10.6.05 15:08, kommentieren

Mein Lieblingsbuch ("Die Geisha" von Arthur Golden):

Die achtj?hrige Chiyo lebt in einem armseligen japanischen Fischernest. Als die Mutter im Sterben liegt, verkauft der Vater seine Tochter, die eine au?ergew?hnliche Sch?nheit zu werden verspricht, an ein Geisha-Haus in der alten Kaiserstadt Kyoto. Hier absolviert sie im m?rderischen Konkurrenzkampf mit anderen M?dchen die harte Ausbildung zur Geisha. Schlie?lich wird sie in die Gesellschaft der Geishas aufgenommen, und schnell ist sie die begehrteste von allen. Bis zum Kriegsausbruch lebt sie in einem goldenen K?fig; doch ihr Herz hat sie l?ngst an einen unerreichbaren, weil unstandesgem??en Mann verloren. Dann zerst?rt der Krieg die alte Geisha-Kultur, und Chiyos Liebe erf?llt sich.

7 Kommentare 7.6.05 19:12, kommentieren

Japanische Sprichw?rter zur Ehe:

Ehegatten haben Freud und Leid gemeinsam.

Mann und Frau verbinden sich f?r zwei Welten.

Die sich gleichen, werden ein Paar.

Wenn der Mann krank ist, verf?llt das Haus; wenn die Frau krank ist, die Liebe.

Um einen Ehestreit schert sich kein Hund.

Die Frau ist der Schatz des Hauses.

Seiner Frau und gekochtes Reis wird man nicht satt.

Frauen und Zimmermatten sind am besten solange sie neu sind.

Ein b?ses Weib ist wie eine Missernte f?r sechzig Jahre.

Aus einer schlechten Verbindung kann man sich schlecht l?sen.

Eine Frau die nach drei Jahren keine Kinder hat, verl?sst der Mann.

Spucke nicht auf deinen Mann zur?ck!

1 Kommentar 5.6.05 21:02, kommentieren